Auch Busse, Straßenbahnen und Regionalzüge legen zu
Bahn holt sich im Endspurt mehr Fahrgäste

Die Deutsche Bahn AG hat im letzten Quartal des alten Jahres nach eher schwachen Vormonaten mehr Passagiere für ihre Fernverkehrszüge gewinnen können. Wie das Handelsblatt aus Bahn-Kreisen erfuhr, stieg die Verkehrsleistung bei der DB Reise & Touristik AG im Jahresdurchschnitt um 1 bis 2 % gegenüber dem Vorjahr.

ek DÜSSELDORF. Unter dem Strich sei die Zahl der Reisenden im Vergleich zu 2000 zwar geringfügig zurückgegangen, dafür sei aber die durchschnittliche Länge der Reisestrecke gestiegen, hieß es inoffiziell weiter.

"Wir sind aus dem konjunkturell schwierigen Jahr 2001 besser als erwartet herausgekommen", sagte ein hochrangiger Bahn-Manager. Bereits im November letzten Jahres hatte Bahn-Chef Hartmut Mehdorn auf der Messe Rail-tec in Dortmund erklärt, im Fernverkehr sei seit dem Fahrplanwechsel im Juni die Zahl der Fahrgäste um 3,5 % gestiegen.

Offiziell bestätigte die Bahn lediglich Zahlen des Statistischen Bundesamtes für die ersten neun Monate des vergangenen Jahres. Danach gab es von Januar bis Ende September 5,2 % weniger Fahrgäste in Fernverkehrszügen als im Vorjahreszeitraum. Dies sei auf Sondereffekte wie das erhöhte Reisendenaufkommen zur Expo in Hannover im Jahr 2000 und auf das verstärkte Umsteigen von Passagieren eingestellter Interregio-Züge auf den Nahverkehr zurückzuführen.

Generell ist der amtlichen Statistik zufolge im Öffentlichen Personennahverkehr bei den Eisenbahnen und den kommunalen Verkehrsbetrieben ein weiterer Anstieg der Verkehrsleistung, gemessen in Personenkilometern (Anzahl der Fahrgäste mal Reiseweite), zu beobachten. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) erwartete in einer Hochrechnung für das Gesamtjahr bereits erstmals mehr als neun Milliarden Fahrgäste, im Schnitt ein Plus von 1,9 %.

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