Auch Dauerbrenner Steinhöfel nimmt wohl Abschied
Weller will es noch mal wissen

Er ist schon 35, es sind seine fünften Olympischen Spiele - und seine Ziele sind anspruchsvoll wie eh und je. Gewichtheber Ronny Weller aus dem pfälzischen Hochdorf will auch bei seinem vermutlich letzten Olympia-Auftritt aufs Treppchen.

HB ATHEN. Wer bei fünf Olympischen Spielen an den Start geht, gehört zum handverlesenen Kreis der Ausnahmeerscheinungen im Sport. Die deutschen Gewichtheber bringen in Athen gleich zwei dieser Athleten auf die Bühne: den Chemnitzer Ingo Steinhöfel und eben den "Schwerlastkran" Weller. "Ich denke, beide sind diesmal das letzte Mal dabei", sagte Cheftrainer Frank Mantek mit Wehmut.

Während der 37 Jahre alte Dauerbrenner Steinhöfel einen respektablen olympischen Ausstand mit einem Platz unter den ersten Acht plant, will Weller wieder auf das Siegerpodest. "Ich will meine fünfte olympische Medaille. Das ist mein Traum", bekannte Superschwergewichtler. "Ich brauche den Dampf im Kessel", sagte Weller, dessen Bilanz mit einem Olympiasieg (1992), zwei Silbermedaillen (1996, 2000) und einem dritten Platz (1988) eindrucksvoll ist. Gold dürfte im Normalfall für den bärenstarken Iraner Hossein Rezazadeh reserviert sein, doch danach ist alles offen.

Steinhöfel brachte es in seiner olympischen Historie auf eine Silbermedaille 1988 sowie die Plätze fünf (1992), sechs (1996) und sieben (2000). "Platz drei fehlt noch", meinte Trainer Mantek.

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