Auch der Umsatz legte im Geschäftsjahr deutlich zu
Caatoosee weitet Verluste deutlich aus

Der Informationslogistiker Caatoosee hat im Geschäftsjahr 2000/01 (zum 31. März) einen über den eigenen Prognosen liegenden Konzernumsatzes und einen höheren Verlust ausgewiesen als im Vorjahr.

rtr/vwd FRANKFURT. Der Fehlbetrag vor Steuern (Ebt) sei jedoch mit 14,3 (Vorjahr: minus 0,3) Mill. DM etwas besser als erwartet ausgefallen, teilte die am Neuen Markt gelistete Gesellschaft am Donnerstag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Der Umsatz sei auf 45,2 (6,6) Mill. DM gestiegen und liege damit um 6,5 Mill. DM über den zum Börsengang veröffentlichten Planungen.

Das Unternehmen rechnet für das erste Quartal des Geschäftsjahres mit einer nicht schlechteren Geschäftsentwicklung als im vierten Quartal 2000/01. Imgesamten Geschäftsjahr könne ein Umsatz von 50 (Vorjahr: 45,2) Mill. Euro erreichbar sein, sagte der Vorstandsvorsitzende Guido Alt auf der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Frankfurt.

Sowohl der überproportionale Anstieg der Lizenz- und Mieterlöse im Produktgeschäft auf 9,5 (0,6) Mill. DM als auch die internationale Expansion hätten im Geschäftsjahr zum Wachstum beigetragen, teilte Caatoosee weiter mit. Der Anteil des Auslandsumsatzes sei auf 36 % gestiegen. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei auf 16,8 (minus 1,4) Mill. DM gestiegen, was auf Anlaufinvestitionen in Joint Venture-Beteiligungen, Aufwendungen in Forschung und Entwicklung sowie die internationale Expansion zurückzuführen sei. Wann der Softwareanbieter für Informationslogistik auch beim Ebit profitabel sein wird, wollte Alt mit Verweis auf das unsichere Branchenumfeld nicht sagen.

Der Jahresfehlbetrag habe sich auf 15,4 (minus 0,267) Mill. DM belaufen. Caatoosee gehe aber davon aus, ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bereits früher als im vierten Quartal 2002/2003 erreichen zu können. Das Unternehmen begründete dies mit dem anhaltend starken Wachstum, der positiven Ertragsentwicklung beim Teilkonzern Redtoo AG sowie konzernweiter Maßnahmen zur Profitabilitätssteigerung. Die liquiden Mittel seien zum Bilanzstichtag auf 88,7 (29,9) Mill. DM gestiegen. Die Eigenkapitalquote belaufe sich auf 77,5 (83,7) Prozent.

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