Auch die nationalen Verbände der Teilnehmer profitieren
Uefa-Kasse klingelt lauter denn je

Mit der Euro 2004 stößt die Uefa in eine neue finanzielle Dimension vor und landet den größten ökonomischen Coup ihrer 50-jährigen Geschichte. Selbst bei der der Europäische Fußball-Union ist man skeptisch, ob der ökonomische Erfolg des Turniers in Zukunft überhaupt noch zu toppen ist.

HB LISSABON. Im Vergleich mit der Euro 2000 haben sich die Einnahmen auf 1,25 Mrd. Franken (rund 825 Mill. ?) mehr als verdreifacht. "Wir haben ein neues Level erreicht, das an den kommerziellen Ergebnissen sichtbar ist", erklärt Uefa-Generalsekretär Lars-Christer Olsson, der zuvor selbst Marketingchef des europäischen Verbandes gewesen war.

Fraglich ist, ob dies in Zukunft noch zu übertreffen sein wird. "Wir sind wohl an der obersten Grenze angekommen, versuchen aber in vier Jahren noch ein weiteres Extra zu schaffen", sagt Martin Kallen, der für die Uefa die EM als Chief Operating Manager mitorganisiert, mit Blick auf die 13. EM-Endrunde 2008 in Österreich und der Schweiz.

Den Löwenanteil bringt der Verkauf der EM-Fernsehrechte mit rund 552 Mill. ? ein. An dem Einnahme-Boom sollen auch die 16 Endrunden-Teilnehmer partizipieren. Sie werden ein Gesamtpreisgeld von 130,8 Mill. ? erhalten - bei der EM in Belgien und den Niederlanden vor vier Jahren waren lediglich 77 Mill. ? ausgeschüttet worden. Sollte die deutsche Mannschaft den Titel holen, würde dies mit 18 Mill. ? honoriert werden.

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