Auch die Sonntag-Spiele versprechen hohen Unterhaltungswert
Werder spuckt große Töne

Am Samstag kommt der FC Bayern ins Weserstadion. Doch Angst macht das in Bremen in dieser Saison keinem mehr. Im Gegenteil: Das Schaaf-Team fühlt sich reif für den Gipfelsturm. Eher die Etikette "Krisengipfel" verdient dagegen die Begegnung Dortmund gegen Hertha.sprühen

HB DÜSSELDORF. Im Kampf um die deutsche Fußball-Meisterschaft werden die Weichen gestellt. Nach bisher famosem Saisonverlauf und dem 6:1-Kantersieg im DFB-Pokal gegen Hertha BSC sprühen die Profis von Werder Bremen vor Optimismus fast über. "Die Bayern sind im Moment nicht das Maß aller Dinge. Wir gehen als Favorit ins Spiel", tönte Mittelfeldspieler Fabian Ernst im "Weserkurier" vor dem Nord-Süd-Schlager gegen die Münchner. Gelingt dem Tabellen-Zweiten wie schon in beiden Duellen der Vorsaison ein Sieg, wäre der Vorsprung auf den deutschen Rekord-Meister auf sieben Punkte angewachsen und der Durchbruch in den Kreis der Top-Favoriten endgültig geschafft.

Das Spitzenspiel im ausverkauften Weserstadion steht am 15. Spieltag neben dem Krisengipfel zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC im Mittelpunkt des Interesses. Die jüngste Erfolgsserie des Gegners hat selbst beim Münchner Manager Uli Hoeneß mächtig Eindruck hinterlassen: "Ich halte Bremen im Moment für die beste deutsche Mannschaft." Rechtzeitig vor den wichtigen Spielen gegen Bremen, Anderlecht und Stuttgart hat sich die Stimmung durch den glanzlosen, aber souveränen 3:0-Sieg im DFB-Pokal über den Hamburger SV zwar merklich verbessert. Dennoch erinnerte Trainer Ottmar Hitzfeld seine Profis am Freitag beim Abschlusstraining in Bremen nochmals an die problematische Ausgangslage: "Wir dürfen auf keinen Fall verlieren."

Von der Bremer Erfolgsstory können die Dortmunder und Berliner derzeit nur träumen. Beide Teams gelten als die größten Enttäuschungen dieser Saison. Schon im Westfalenstadion wollen die Hertha-Profis den Beweis antreten, dass die Blickrichtung nach der am Donnerstag erfolgten Trennung von Trainer Huub Stevens wieder nach oben geht. "Wir werden uns etwas überlegen, wie wir in Dortmund ein paar Nadelstiche setzen können", sagte Interimscoach Andreas Thom und kündigte die Rückkehr des zuletzt ausgemusterten Nationalspielers Fredi Bobic in den Kader an.

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