Auch die Springreiter haben Medaillen-Ambitionen
Dressurteam will goldene Serie fortsetzen

Diese unglaubliche Siegesserie sucht bislang vergeblich ihres Gleichen. Seit 1973 haben deutsche Dressurteams bei internationalen Wettbewerben wie Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen nicht mehr verloren. Kein Wunder, dass sie auch in Athen als klarer Favorit an den Start gehen.

HB DÜSSELDORF. Den Erwartungen entsprechend hofft Bundestrainer Holger Schmezer, auch dieses Jahr im Pferdesportzentrum Morkopoulo wieder Gold holen zu können. Jedoch sind die deutschen Reiter nicht so klar favorisiert wie bei früheren Spielen. Weltmeisterin Nadine Capellmann muss wegen ihres verletzten Top-Pferdes Farbenfroh auf die Teilnahme verzichten. So wird es wohl Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen), Topfavoritin auf den Einzeltitel, richten müssen.

Allerdings ist auch das US-Team zu beachten. Mit dem ehemaligen Bundestrainer Klaus Balkenhol, mehreren Pferden aus deutscher Zucht und dem ausgewanderten Guenter Seidel sind die Amerikaner zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten geworden. Dazu werden die Deutschen vom niederländischen Team um Anky van Grunsven, die in Sydney Einzel-Gold gewann, herausgefordert.

Ihre Siegesserie fortsetzen wollen auch die Springreiter, die in Atlanta und Sydney Gold gewannen. Nach der Pleite bei der WM 2002 räumte das deutsche Team im vergangenen Jahr bei der EM den Mannschaftstitel und alle drei Einzelmedaillen ab. Als Hauptkonkurrenten sieht Bundestrainer Kurt Gravemeier die US-Reiter und das Weltmeister-Team aus Frankreich. Ein ganz besonderes Kunststück kann Ludger Beerbaum mit einem Sieg gelingen, denn seit 1988 nahm der Weltklassereiter immer Gold mit nach Hause.

Klarer Außenseiter dagegen sind die deutschen Vielseitigkeitsreiter. Nach den Misserfolgen bei WM und EM qualifizierte sich das Military-Team nur über die Weltrangliste für Athen. Als Favorit gilt die Mannschaft aus Australien, die zuletzt drei Mal in Folge Olympia-Gold gewann.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%