Auch digitale Musikübertragung über das Internet im Visier
EU-Kommission leitet Prüfung der Fusion Warner-EMI ein

Genauer untersucht werden dürften die Bereiche Plattenaufnahme und Musikverlag und die digitale Musikübertragung über das Internet.

AFP BRÜSSEL. Die Europäische Kommission nimmt die Fusion der Musikkonzerne Warner Music aus den USA und EMI aus Großbritannien eingehend unter die Lupe. Wie ein Kommissionssprecher am Mittwochabend in Brüssel mitteilte, leiten die EU-Wettbewerbshüter eine vertiefte Prüfung des Vorhabens ein.

Genauer untersucht werden dürften die Bereiche Plattenaufnahme und Musikverlag und die digitale Musikübertragung über das Internet. Warner Music und EMI hatten im Januar ihre Fusion zum Weltmarktführer Warner EMI Music angekündigt. Der Warner-Mutterkonzern Time Warner fusioniert zudem gerade mit dem Online-Dienst AOL. Auch über dieses Vorhaben muss noch in Brüssel entschieden werden.

Die "Financial Times" hatte zuletzt berichtet, Musiker aus Skandinavien hätten in Brüssel Beschwerde gegen die Musikfusion Warner-EMI eingelegt und eine Abspaltung einzelner Firmenbereiche gefordert. Einer EU-Sprecherin zufolge erhielten die Brüsseler Wettbewerbshüter angesichts der Dimension des Zusammenschlusses viele Beschwerden und Kommentare zudem Fall.

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