Auch Electronics Arts im Gespräch
Microsoft soll Interesse an Sega haben

Microsoft und die Electronic Arts wollen nach Angaben aus informierten Kreisen Teile von oder das gesamte Unternehmen Sega Tokio, übernehmen. Verhandlungen würden aber noch nicht geführt, hieß es.

vwd TOKIO. Ein Sprecher des japanischen Anbieters von Videospielen sagte, bisher habe keine der beiden US-Gesellschaften zu entsprechenden Gesprächen aufgefordert. Analysten zufolge könnte sich eines der beiden Unternehmen als Retter für Sega erweisen, da ein Plan von Sega, sich mit der Sammy Corp zusammen zu schließen, intern auf Widerstand stoße.

Microsoft hatte schon von etwa zwei Jahren erstmals Interesse an Sega bekundet. Im Januar 2001 hatte der Anbieter der Konsole Xbox angeboten, in das Unternehmen zu investieren. Dieses Vorhaben war von Tetsu Kayama, Chief Operating Officer von Sega, abgelehnt worden. Sega dürfte am Freitag eine Reorganisation ihrer US-Aktivitäten bekanntgeben, die zu einem Abbau von 20 Prozent der 450 Arbeitsplätze in den USA führen könnte, hieß es aus den Kreisen weiter. Die Anbieter von Software für Videospiele leiden nach Angaben aus der Branche unter den schnell steigenden Kosten für die Entwicklung von Software für Videospieleboxen der nächsten Generation.

Vor diesem Hintergrund hätten bereits zwei führende japanische Hersteller, Square Co und Enix Corp, den Zusammenschluss per 1. April beschlossen. Sega beliefert außer Microsoft (Xbox) auch die Konsolenanbietern Sony und Nintendo mit Spielesoftware.

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