Auch Ernst & Young unter Beschuss
Sammelklage gegen AOL Time Warner

Eine US-Anwaltsfirma hat vor einem New Yorker Bundesgericht gegen AOL Time Warner eine Sammelklage von Aktionären wegen angeblicher Bilanzierungstricks eingereicht.

HB/dpa NEW YORK. Die New Yorker Anwaltsfirma Lovell & Stewart LLP wirft AOL Time Warner Verstöße gegen das amerikanische Wertpapiergesetz und gegen Regeln der amerikanischen Wertpapier- und Börsenkommission SEC vor.

Konkret geht es um falsche Angaben über Online-Anzeigeneinnahmen von AOL und AOL Time Warner. AOL soll seine Online-Werbeeinnahmen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2001 künstlich durch Anzeigen aufgebläht haben, die die Firma 24dogs.com kaufen musste, um einen Rechtsstreit beizulegen. AOL Time Warner habe auch seine Einnahmen mit dem Verkauf von Online-Anzeigen für die Online-Auktions-Site E-Bay künstlich erhöht, heißt es in der Klage.

In dem Papier wird zudem die Rechnungsprüfungsfirma Ernst & Young beschuldigt, gegen Wertpapiergesetze verstoßen zu haben. Sie hatte die Finanzberichte von AOL Time Warner für das Geschäftsjahr 2001 abgesegnet.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%