Auch Firmenfarbe bleibt bestehen
Dresdner Bank bleibt als Markenname erhalten

dpa-afx FRANKFURT. Auch nach der Übernahme der Dresdner Bank durch die Allianz wird der Markenname "Dresdner Bank" erhalten bleiben. "Die Allianz bezahlt viel Geld für den Namen und wird diesen nicht zerstören", sagte Dresdner Bank-Vorstandssprecher Bernd Fahrholz bei der wahrscheinlich letzten Hauptversammlung der Dresdner Bank am Freitag in Frankfurt. Auch die Firmenfarbe bleibe bestehen.

Fahrholz rechnet vorbehaltlich einer Genehmigung durch die Europäische Kommission mit dem Abschluss der Fusion im Hochsommer. Ab Juni könnten die Dresdner-Aktionäre ihre Anteilsscheine in Allianz-Aktien tauschen.

Ob die Aktie im DAX verbleiben könne, hänge davon ab, inwieweit die Aktionäre das Allianz-Angebot annehmen und ihre Anteile abgeben. Nach den aktuellen Regeln, muss eine Aktiengesellschaft den Deutschen Aktienindex (DAX) verlassen, wenn mehr als 75 Prozent bei einem Eigentümer liegt und der Streubesitz damit geringer als 25 Prozent ist. Bernd Fahrholz geht davon aus, dass die Allianz einen größtmögliche Mehrheit anstrebt und diese auch erhält.

Bei einem möglichen Börsengang der Investmentsparte würden die Dresdner Bank-Aktionäre nicht berücksichtigt, sagte Fahrholz. Bereits vorher hatte er bekräftigt, dass das Investmenbanking in der neuen Allianz-Gruppe erhalten werden soll. Weitere Details wollte er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht nennen. Viel mehr verwies er auf die für Ende Mai angekündigte Pressekonferenz, bei der Einzelheiten der Fusions-Pläne vorgestellt werden sollen.

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