Auch höhere Einmalentgelte denkbar
Telekom erwägt höhere Grundgebühr

Die Deutsche Telekom erwägt, die monatlichen Grundgebühren anzuheben. Das sei eine Möglichkeit, um auf die jüngst von der EU verhängte Strafe zu reagieren sowie das Defizit bei den Anschlusskosten zu beseitigen, sagte ein Sprecher des Konzerns.

slo DÜSSELDORF. Denkbar seien auch höhere Einmalentgelte, die beim Umzug und der Übernahme des Telefonanschlusses fällig werden, oder eine Kombination aus beidem. Noch sei aber keine Entscheidung gefallen.

Wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens verhängte die EU-Kommission eine Strafe von 12,6 Mill. Euro gegen die Telekom. Laut EU ist der Abstand zwischen den Endkundengebühren und den Kosten, die der Konzern von Konkurrenten für den Zugang zum Ortsnetz fordert, zu gering. Folge: Die alternativen Anbieter könnten ihren Kunden keine wettbewerbsfähigen Angebote machen. Die EU hat die Telekom aufgefordert, den Missstand zu beheben.

Grundsätzlich gibt es zwei Lösungen: Die Telekom kann die Endkundenpreise anheben oder die Entgelte, die sie Konkurrenten in Rechnung stellt, senken. Experten gehen davon aus, dass es künftig höhere Endkundenpreise geben wird, um auch das von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post berechnete Defizit bei den Anschlusskosten der Telekom zu beseitigen. Im Durchschnitt sind das 1,40 Euro pro Anschluss.

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