Auch Hongkong tendiert leichter
Börse Tokio schließt auf tiefstem Stand seit 17 Jahren

Händler führten dies auf zunehmende Ängste vor einer von den USA angeführten weltweiten Rezession zurück. Die Ängste seien von überraschend negativen US-Arbeitslosenzahlen geschürt worden.

rtr/ap/dpa-afx TOKIO. Die Börse in Tokio ist zum Wochenbeginn mit dem tiefsten Schlussstand seit 17 Jahren aus dem Handel gegangen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete die Montagssitzung mit 3,05 % im Minus bei 10 195,69 Punkten, dem tiefsten Stand seit August 1984.

Händler führten dies auf zunehmende Ängste vor einer von den USA angeführten weltweiten Rezession zurück. Die Ängste seien von überraschend negativen US-Arbeitslosenzahlen geschürt worden. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums vom Freitag stieg die US-Arbeitslosenquote im August mit 4,9 % auf den höchsten Stand seit vier Jahren.

Regierungssprecher Yasuo Fukuda sagte, der japanische Aktienmarkt werde von der ungünstigen Entwicklung im Ausland in Mitleidenschaft gezogen. "Ich persönlich bezweifle, dass sie (die Kurse) die wirtschaftliche Lage Japans wiedergeben", sagte er. "Wir müssen die Lage gelassen beobachten." Der Nikkei hatte seinen bisher höchsten Stand im Dezember 1989 mit 38 915,87 Punkten.

Auch die Börse in Hongkong tendierte leichter. Der Hang-Seng-Index notierte gegen 8.30 Uhr (MESZ) mit 0,63 % im Minus bei 10 318,71 Zählern.

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