Auch Hongkong tendiert schwächer
US-Arbeitsmarktdaten belasten asiatische Börsen

Zunehmende Ängste vor einer Rezession in den USA haben Händlern zufolge zum Wochenbeginn die asiatischen Börsen belastet. Der Aktienmarkt in Tokio tendierte schwächer, nachdem er Händlern zufolge zuvor auf Grund von schlechten US-Arbeitsmarktdaten auf den tiefsten Stand seit 17 Jahren gefallen war.

Reuters TOKIO. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag gegen 6.35 Uhr (MESZ) mit knapp einem Prozent im Minus bei 10 412,94 Punkten. Zeitweise war das Börsenbarometer auf 10 215,43 Zähler gefallen. Auf diesen Niveau hatte der Index zuletzt im August 1984 notiert. Auch die Börse in Hongkong tendierte leichter. Der Hang-Seng-Index notierte 0,10 % im Minus bei 10 373,51 Zählern.

"Die US-Arbeitslosenzahlen waren eine negative Überraschung", sagte Kunihiro Hatae, General Manager des Aktienhandels bei Tokai Tokyo Securities. Die Ängste vor einer von den USA angeführten globalen Rezession seien stark. "Die markroökonomische Situation ist auch hier nicht gerade rosig", fügte Hatae mit Blick auf Japan hinzu.

Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitgeteilt hatte, stieg die US-Arbeitslosenquote im August infolge der Wirtschaftsflaute auf den höchsten Stand seit vier Jahren. Die Quote lag im vergangenen Monat bei 4,9 % nach 4,5 % im Juli.

Die US-Börsen hatten daraufhin schwach geschlossen. Der Dow-Jones-Index 30 führender Industriewerte notierte zum Handelsschluss um 2,39 % tiefer bei 9605,85 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 1,86 % auf 1085,78 Zähler, dem tiefsten Stand seit Ende Oktober 1998. Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index gab 1,05 % auf 1687,70 Zähler nach.

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