Auch Hyundai betroffen
Sudkorea: Ausweitung der Streiks auf Industrie droht

In Südkorea droht eine Ausweitung der am Montag begonnenen Streiks auch auf die Privatindustrie.

Reuters SEOUL. Der zweitgrößte Gewerkschaftsbund KCTU hat am zweiten Tag der Protestaktionen zu Streiks auch in den Großbetrieben aufgerufen, darunter der Automobilhersteller Hyundai, sollte bis Mittags (Ortszeit) keine Einigung über die Forderung nach einer Fünf-Tage-Woche und flexiblen Schicht-Regelungen erreicht sein.

Ein Vertreter der Hyundai-Motor-Gewerkschaft bestätigte, es seien intensive Beratungen über einen Anschluss an die Streiks im Gange. Die Gewerkschaft vertritt rund 38 000 von rund 50 000 Beschäftigten des größten Autoherstellers des Landes.

Die Streikwelle hatte am Montag bei den staatlichen Dienstleistungsunternehmen und der Bahn begonnen. Anlass des Proteststreiks dort sind die von der Regierung geplanten Privatisierungen. Ein Sprecher des größten Gewerkschaftsbundes FKTU teilte mit, Vertreter der Eisenbahner-Gewerkschaft würden noch am Dienstag zu einer neuen Verhandlungsrunde mit den Vertretern der Koreanischen Bahn zusammenkommen.

Die Regierung in Seoul hat die Streikaktionen in den staatlichen Dienstleistungsunternehmen für illegal erklärt und den Streikführern mit Festnahme gedroht.

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