Auch indirekte Veräußerungen geplant
Italien will weiter privatisieren

Die italienische Regierung will ihre Beteiligungen an Unternehmen erheblich reduzieren.

vwd ROM. Zeitungsberichten vom Sonntag zufolge hat das Wirtschaftsministerium in einem Bericht an den Internationalen Währungsfonds (IWF) für das kommende Jahr Veräußerungen im Volumen von 20 Mrd. Euro angekündigt.

So wolle die Regierung eine zweite Tranche von Enel-Aktien auf den Markt bringen. Der Stromkonzern wird zur Zeit zu 68 Prozent vom Staat kontrolliert. Überdies sei ein Verkauf des verbleibenden 3,9-Prozent-Anteils an der Telekom Italia geplant.

Auch indirekte Veräußerungen seien beabsichtigt. So wünsche die Regierung den Verkauf der im Eigentum von Enel befindlichen Telekommunikationstochter Wind-Infostrade. Enel solle sich auf ihr Kerngeschäft im Energiebereich konzentrieren. Weitere geplante Verkäufe beträfen das Tabakunternehmen ETI und die Fährgesellschaft Tirrenia, heißt es weiter.

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