Auch Japaner Inamoto umworben
AC Perugia behält Ahn

Die "Missverständnisse" zwischen dem AC Perugia und dem spektakulär gefeuerten Südkoreaner Jung-Hwan Ahn sind ausgeräumt. Perugia wird den südkoreanischen Stürmer für ein Jahr verpflichten.

sid PERUGIA. Der Südkoreaner Ahn Jung Hwan bleibt offenbar doch beim AC Perugia in der ersten italienischen Fußball-Liga. Darauf haben sich Klubchef Luciano Gaucci und der 26-jährige Stürmer am Montag in einem Telefonat geeinigt. Dies gab Vereinssprecher Paolo Giovagnoni bekannt.

Ahn hatte im Achtelfinale der Fußball-WM durch sein "Golden Goal" Italien aus dem Turnier geworfen. "Ich werde diesen Kerl doch nicht länger bezahlen, der Italiens Fußball ruiniert hat", hatte daraufhin Gaucci erklärt und weltweite Empörung ausgelöst.

Dies sei eine "emotionale Äußerung" gewesen, sagte Gaucci laut eines Sprechers gegenüber Ahn. Perugia habe bereits seine Option gezogen und Ahn vom südkoreanischen Klub Busan erworben. Dies bestätigte am Dienstag auch Busans Manager Kwak Dong-Won: "Wir haben von den Klubchefs aus Perugia ein Fax erhalten, in dem sie ankündigten, Ahn für eine Summe von 1,6 Millionen US-Dollar zu verpflichten."

Indes soll Perugia dem japanischen Nationalspieler Junichi Inamoto ein Angebot unterbreitet haben. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler steht noch beim englischen Doublegewinner Arsenal London unter Vertrag, hat dort laut Teammanager Arsene Wenger aber keine Zukunft mehr. Auch der FC Fulham, Feyenoord Rotterdam sowie Atalanta Bergamo hatten ihr Interesse an einer Verpflichtung Inamotos bekundet, der bei der WM zwei Treffer für den Co-Gastgeber erzielt hatte.

Inamoto war im vergangenen Sommer für eine Ablösesumme von knapp sechs Millionen Dollar vom japanischen J-League-Klub Gamba Osaka zu Arsenal gewechselt. In der abgelaufenen Saison kam er in keinem einzigen Premier-League-Partie zum Einsatz und wurde lediglich in zwei FA-Cup-Spielen aufgeboten.

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