Auch Nokia soll Komponenten liefern
Siemens bei Cegetel in engerer Wahl als UMTS-Lieferant

Der Technologiekonzern Siemens ist nach eigenen Angaben in der engeren Wahl als Lieferant für den Aufbau eines UMTS-Netzes der französischen Mobilfunkgesellschaft Cegetel. Der Siemens-Bereich Information & Communication Mobile (ICM) teilte am Dienstag in München weiter mit, die Vivendi-Tochter Cegetel wolle den Auftrag für das überregionale Sprachnetz zwischen Siemens und einem anderen Hersteller aufteilen.

Reuters MÜNCHEN. Nach Cegetel-Angaben handelt es sich bei dem zweiten Lieferanten um die französische Alcatel. Mit beiden Unternehmen arbeite man bereits zusammen. Auch Nokia soll Komponenten zuliefern.

Siemens - Intraday-Chart

Das Stadtnetz für Paris hatte Cegetel, das im Mobilfunk mit der Marke "SFR" auftritt, an die kanadische Nortel Networks vergeben. Der Auftrag für das Netz in der französischen Provinz ist noch nicht vergeben.

Ein mögliches Auftragsvolumen wollte eine Siemens-Sprecherin nicht nennen. Siemens hatte bereits zuvor den Auftrag für das Mobilfunknetz der dritten Generation von der Cegetel-Tochter Monaco Telecom erhalten.

Zuletzt hatten sich Siemens und Nokia den UMTS-Auftrag für das Netz der schwedischen Telia gesichert. Es war der 13. UMTS-Auftrag für Siemens in Europa. Auch das schwedische Hi3G-Konsortium hat Siemens nach eigenen Angaben in die engere Wahl genommen.

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