Auch ohne Rabatte
Lufthansa: Weihnachtsgeschäft läuft gut an

Das Urlaubsgeschäft über Weihnachetn der Deutschen Lufthansa ist nach Angaben der Gesellschaft gut angelaufen, obwohl es keine Sonderrabatte in Reaktion auf den Nachfrage-Rückgang nach den Anschlägen in den USA gibt.

Reuters FRANKFURT. Trotz des Angebots von deutlichen Nachlässen einiger US-Fluggesellschaften verliere die Lufthansa keine Marktanteile, sagte ein Sprecher am Freitag und bestätigte damit Aussagen des Lufthansa-Chefs Jürgen Weber vom Donnerstag. Weber hatte Zeitungsberichten zufolge in New York gesagt, die Reduzierung der Ticket-Preise sei Unsinn: "Man kann die Angst nicht wegkaufen".

"Wir stecken wie vor zehn Jahren während der Golfkrise in einem doppelten Abschwung durch die Angst nach den Terroranschlägen und die schwache Konjunktur", wurde Weber weiter zitiert. Dem Unternehmen fehlten 30 000 Passagiere und 10 Mill. Euro Umsatz täglich. Dennoch gebe es eine Chance dass die Lufthansa diese Jahr "ein operatives Plus" erwirtschafte. Insgesamt werde es zwei Jahre dauern, bis das Wachstum des Passagieraufkommens wieder das normale Niveau von zwei bis vier Prozent jährlich erreiche.

Obwohl noch keine sichtbare Erholung verzeichnet werden könne, hoffe Lufthansa auf das Weihnachtsgeschäft, hieß es weiter. Das sei gut angelaufen. Der deutsche Carrier plane für die Weihnachtszeit unter anderem acht zusätzliche Flüge zwischen Frankfurt und New York. Die Verbindung von München nach New York werde im März wieder aufgenommen.

Das Interesses seines Unternehmens am "Superjumbo" Airbus A380 bleibe von der Krise unberührt, wurde Weber weiter zitiert. Es werde auch keine Nachverhandlungen mit dem Hersteller geben.

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