Auch Ricardo.biz erzielt keine nennenswerten Umsätze
Hornblower Fischer stuft Ricardo.de von "Kaufen" auf "Reduzieren" ab

Der enttäuschende Geschäftsverlauf des Internet-Auktionators im vierten Quartal stimmt die Analysten negativ.

dpa-afx FRANKFURT. Die Wertpapierhandelshaus Hornblower Fischer hat die Aktien des am Neuen Markt gelisteten Internet-Auktionators Ricardo.de von "Kaufen" auf "Reduzieren" heruntergestuft. Die Analysten begründeten den Schritt in einer am Freitag in Frankfurt vorgelegten Kurzstudie mit dem enttäuschenden Geschäftsverlauf bei Ricardo im vierten Quartal.

Der Umsatz sei zurückgefallen, nachdem das Unternehmen sein Eigengeschäft zurückgefahren hatte, um sich klar als Plattform für Auktionen im elektronischen Handel zu etablieren. Zusätzlich habe nach Angaben des Managements die Einführung von Transaktionsgebühren für Kunden den Umsatz belastet. Dennoch stimmte die Entwicklung der Analysten negativ.

Enttäuschend habe sich auch das Geschäft mit der Plattform Ricardo.biz für den elektronischen Handel zwischen Unternehmen entwickelt. Hier seien bisher keine signifikanten Umsätze erzielt worden.

Die angestrebte Fusion mit der britischen QXL verlaufe nach Plan, hatte Ricardo angekündigt. Aus Sicht von Hornblower Fischer müssten sich positive Wirkungen durch eine Straffung des Geschäfts aber erst herauskristallisieren.

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