Auch Schwanhold geht
Neue NRW-Regierung komplettiert

Die neue Landesregierung in Nordrhein-Westfalen ist komplett. Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) holt mindestens drei neue Ministerinnen und Minister in sein Kabinett. Daneben verteilt er eine Reihe von Zuständigkeiten in der Regierung neu.

HB/dpa DÜSSELDORF. Neben Bildungsministerin Gabriele Behler wird auch Wirtschafts- und Verkehrsminister Ernst Schwanhold (beide SPD) das Kabinett in Düsseldorf verlassen. Steinbrück habe unter Abwägung aller Aspekte "keine andere Möglichkeit" gesehen, erklärte Regierungssprecherin Miriam Meckel am Montag zum Ausscheiden Schwanholds.

Der SPD-Landesvorsitzende Harald Schartau wird nach dem Vorbild der Bundesregierung Minister für Wirtschaft und Arbeit. Gesundheitsministerin Birgit Fischer (SPD) übernimmt von Schartau die Zuständigkeit für die Sozialpolitik. Der bisherige Justizminister Jochen Dieckmann (SPD) wird Steinbrücks Nachfolger als Finanzminister. Dies wurde in Regierungskreisen bestätigt.

Die bisherige Europaministerin Hannelore Kraft (SPD) soll das Ressort Wissenschaft und Forschung übernehmen. Das berichten auch die "Rheinische Post" und die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) in ihren Dienstagausgaben.

Neuer Justizminister wird der frühere Finanzminister von Sachsen- Anhalt, Wolfgang Gerhards. Der 53-Jährige stammt aus Mülheim an der Ruhr und war bis 1988 Verwaltungsrichter in Nordrhein-Westfalen. Chefin des neuen Ministeriums für Schule und Jugend wird die SPD - Landtagsabgeordnete Ute Schäfer. Aus der SPD-Fraktion kommt auch der neue Infrastrukturminister Axel Horstmann. Er wird unter anderem für den Verkehr zuständig sein. Horstmann war von 1995 bis 1998 bereits Arbeits- und Sozialminister in Nordrhein-Westfalen.

Neuer Chef der Staatskanzlei soll der Arnsberger Regierungspräsident Wolfgang Kuschke (SPD) werden. Er war früher SPD - Landtagsabgeordneter. Im Kabinett bleiben Innenminister Fritz Behrens, Europaministerin Hannelore Kraft (beide SPD), Umweltministerin Bärbel Höhn und Bauminister Michael Vesper (beide Grüne). Sein Kabinett will Steinbrück an diesem Dienstag vorstellen.

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