Auch Silber und Platin teurer
Gold weiter von schwachem Dollar gestützt

Gold hat am Mittwoch im europäischen Handel erneut etwas fester notiert. Der anhaltend schwache Dollar sowie die Angst vor einem US-Alleingang in der Irak-Frage hätten das Edelmetall gestützt, erklärten Händler. Allerdings bröckelte Gold nach einem Hoch im frühen Handel von 357,30 Dollar je Feinunze etwas ab

Reuters LONDON/ZÜRICH. Gold lag gegen 17 Uhr MEZ bei 354,20/354,95 Dollar nach 352,55/353,30 Dollar am Dienstagabend in New York. Das zweite Londoner Fixing erfolgte bei 353,95 Dollar nach 354,50 Dollar am Vormittag und 353,40 Dollar am Dienstagnachmittag.

Der Euro markierte zum Dollar im Verlauf mit Werten von über 1,10 Dollar ein Vier-Jahres-Hoch, nachdem Aussagen des US-Finanzministers John Snow darauf schließen ließen, dass die USA keine Politik des starken Dollar betrieben. Wenn der Dollar sinkt, wird das in dieser Währung angeschriebene Metall günstiger für nicht in der US-Devise rechnende Anleger. Händler rechneten zumindest kurzfristig anhaltend mit einer Stützung des gelben Metalles durch die Krise um Irak. Gold dürfte weiter in der gegenwärtigen gültigen Handelsspanne zwischen 348 und 358 Dollar notieren, sagte ein Marktbeobachter.

Platin verteuerte sich zwischenzeitlich auf 703 Dollar je Feinunze und lag damit knapp unterhalb des kürzlich erreichten 23-Jahre-Hochs. Zuletzt notierte das Weißmetall noch bei 693,50/698,50 Dollar nach 695/700 Dollar zum Dienstagsschluss in New York.

Silber war mit 4,67/4,69 Dollar einen Cent teurer. Und Palladium wurde unverändert mit 235/240 Dollar angeschrieben.

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