Auch Surfer schielen aufs Podium
Segler hoffen auf Ende der Gold-Flaute

Acht Jahre ist der letzte deutsche Olympiasieg im Segeln her. Lang genug, finden die Segler und wollen in Athen endlich wieder Gold holen.

Eine Flotte bestehend aus den 49er-Europameistern Marcus Baur (Kiel) und Max Groy (Fleckeby) und Hoffnungsträger Jochen Schümann (Penzberg) soll den DSV mit Edelmetall beglücken. Steuermann Baur, vor vier Jahren Olympia-Fünfter, hatte sogar schon seinen Rücktritt aus der Segelszene verkündet, diesen aber wieder aufgehoben. "Wenn alles läuft, ist Gold drin. Es kann aber auch schnell mal ein siebter oder achter Platz werden", meinte er.

Auch Kristin Wagner (Feldafing) und ihr "Bayern-Express" in der Kielboot-Klasse Yngling zählen zu den Favoritinnen. "Wir wollen einen Platz auf dem Treppchen", verkündete Wagner. Der Name ihres Bootes: "Athena" - die griechische Schutzgöttin der Helden.

Zehn Männer und sieben Frauen sind für zehn der insgesamt elf Segel-Disziplinen nominiert worden. "Ich wünsche mir von meinem Team zwei Goldmedaillen", hofft Schümann, der zudem "die eine oder andere Überraschung, die für Olympische Spiele ja so typisch sind" erwartet. Als Beispiel nannte er den erst 21 Jahre alten Kieler Surfer Toni Wilhelm, dem er in der Mistral-Klasse einiges zutraut. Amelie Lux, die Kieler Silbermedaillen-Gewinnerin von Sydney, ist ebenfalls am Start und könnte bei leichten Winden erneut um Edelmetall surfen.

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