Auch SWX New Market verliert
Schweizer Börse gibt im frühen Handel leicht nach

Reuters ZÜRICH. Die Schweizer Börse hat am Donnerstag im frühen Geschäft leicht schwächer notiert. Händler sprachen von einem ruhigen Geschäft. Die anhaltende Ungewissheit, wer nun die US-Wahlen gewonnen habe, färbe etwas ab. Der Markt sei in einer abwartenden Haltung. Dabei setze sich der Trend des Vortages mit tieferen Kursen für die Banken und swisscom und eher stabile Preise für die defensiven Pharma- und Konsumwerte. Der Markt dürfte wohl erst in der kommenden Woche aus seiner Pattsituation ausbrechen, hies es. Der SMI notierte um 10.15 Uhr um 29,9 Zähler tiefer auf 8072,7 Punkten. Der breite SPI büsste 23,39 Punkte ein auf 5 635,30.

Technische Betrachtungen und die geringen richtungsweisenden Impulse liessen eher tiefere Kurse erwarten, sagten Händler. Die Marktparameter schwächten sich laufend ab, hiess es bei Rüd Blass. Zudem seien die Vorgaben aus den USA negativ. In den kommenden Tagen könnte es daher zu einer Korrektur gegen 7 800 Punkte kommen.

Die Grossbanken UBS und CS Group sowie die beiden Privatbanken Bär und Vontobel verloren rund ein Prozent. Die Versicherungen zeigten sich wenig verändert.

Nestle und Roche legten leicht zu, Novartis waren stabil.

Ciba teilte mit, der Bereich Masterbatches werde verkauft. Händler beurteilten dies als positiven Schritt des neuen Konzernchefs. Zeuge er doch von einer klareren Strategie. Ciba sanken 0,25 sfr auf 108,25 sfr. Givaudan und Clariant legten zu, Lonza gab leicht nach.

Swisscom fielen weitere 9,50 sfr auf 433 sfr. Die Unsicherheit in BEzug auf die Ersteigerung einer UMTS-Lizenz belaste. Die auktion beginnt am Montag.

Auch andere zyklische und teilweise dem Hochtechnologiebereich zugeordnete werte wie ABB, Unaxis, Swatch und Sulzer gaben nach.

Inficon starteten an der Schweizer Börse mit 231,25 sfr. Der ausgabepreis war mit 225 sfr fixiert worden. Später notierten die aus der Unaxis ausgegliederte Inficon mit 229,50 sfr.

Deutliche Verluste hatte Nextrom hinzunehmen. Sie sackten 40 sfr ab auf 280 sfr.

SEZ büssten 60 sfr ein auf 1080 sfr. Schwächer waren auch Micronas, Kudelski, Distefora sowie die Medizinaltechnikwerte Phonak, Straumann und Synthes Stratec .

Am SWX New Market, der 16,2 Zähler auf 1636,7 Punkte nachgab, fielen Swissquote, Complet-e, Crealogix und E-Centives mit grösseren Verlusten auf. Miracle dagegen gewannen 6,80 sfr auf 24,95 sfr. Händler schüttelten den Kopf.

E-Centives hatte eine Verlustausweitung im dritten Quartal genannt. Das Unternehmen äusserte sich dennoch zufrieden.



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