Auch Verbraucherinsolvenzen nehmen deutlich zu
Zahl der Unternehmens-Pleiten in Deutschland weiter gestiegen

Die Zahl der Unternehmens-Pleiten in Deutschland steigt weiter stetig an. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, erhöhten sich die Firmeninsolvenzen nach den jüngsten verfügbaren Zahlen im Juli um zwölf Prozent auf 2760.

afp WIESBADEN. Betroffen waren dadurch 15 000 Arbeitnehmer. Besonders hart traf es erneut das Baugewerbe, wo 754 Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit gingen.

Mit den Juli-Zahlen setzt sich der seit Jahresanfang zu verzeichnende Trend eines Anstiegs der Unternehmenspleiten fort. Insgesamt gingen nach Angaben der Wiesbadener Statistiker damit in diesem Jahr bereits 19 000 Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit. Dies waren 18 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Auch die Zahl der mittlerweile möglichen Verbraucherinsolvenzen legte weiter kräftig zu. Sie erhöhte sich um 31 Prozent auf 1100. In den ersten sieben Monaten des Jahres machten damit 8000 Privatleute von der Möglichkeit eines vereinfachten Verfahrens zur Entschuldung Gebrauch. Dies waren 50 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die Möglichkeit der Verbraucherinsolvenz wurde erst 1999 geschaffen.

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