Auch Vermarktungschancen auf dem Prüfstand
Cargolifter: Experten sollen Machbarkeit klären

Die Projekte des insolventen Luftschiffbauers Cargolifter stehen in dieser Woche in Brand auf dem Prüfstand. Der Insolvenzverwalter lud 30 Experten für Donnerstag zu einer Anhörung, um die technische Machbarkeit zu klären.

dpa BRAND. Vom Ergebnis dieser Rund hänge maßgeblich die Zukunft von Cargolifter ab, sagte Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning der "Lausitzer Rundschau" (Dienstag). Nach seinen Worten gibt es weiterhin keine Angebote möglicher Investoren für das zahlungsunfähige Unternehmen.

Auch der Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing aus den USA habe kein Interesse, Cargolifter zu übernehmen, sagte Mönning. Mit mehreren großen Firmen liefen Sondierungsgespräche. Das Stadium von Beteiligungsverhandlungen sei noch nicht erreicht. Die Cargolifter AG und einige Tochtergesellschaften hatten im Juni Insolvenz angemeldet. Mönning hatte damals eine "ungeschminkte Bestandsaufnahme" der laufenden Projekte angekündigt.

Sowohl der Transport-Ballon CL 75 als auch das derzeit auf Eis liegende Luftschiff CL 160 sollen auf ihre technische Machbarkeit und Vermarktungschancen geprüft werden. Die gewonnenen Kenntnisse bilden laut Mönning die Grundlage für ein Fortführungskonzept. Skeptiker hatten immer wieder insbesondere die technische Realisierbarkeit des Luftschiffs CL 160 angezweifelt. Nach Angaben von Mönnings Büro in Aachen dauert die nicht-öffentliche Anhörung bis Freitag.

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