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Auch Vodafone will offenbar Stellen abbauen

Der weltweit größte Mobilfunkbetreiber Vodafone plant nach Informationen aus Unternehmenskreisen ein erstes umfangreiches Programm zum Abbau von Arbeitsplätzen. In den Kreisen wurde das Ausmaß des möglichen Stellenabbaus nicht genannt.

Reuters LONDON. Die britische Zeitung "The Guardian" hatte am Montag ohne Nennung von Quellen berichtet, dass Vodafone über 1000 der insgesamt 57 000 Stellen streichen wolle. Das Unternehmen lehnte eine Stellungnahme dazu bisher ab.

Gründe für die bevorstehenden Stellenstreichungen sehen Experten in der bisherigen Strategie des Unternehmens. Anstatt neue Nutzer zu werben, habe Vodafone sich verstärkt auf höhere Einnahmen bei den bisherigen Kunden konzentriert, hieß es.

Seit der Übernahme der deutschen Mannesmann AG und dem Kauf von Beteiligungen an Telekommunikationsfirmen in Spanien und Japan war die britische Vodafone in den vergangenen zwei Jahren stark gewachsen. Über 80 % der Vodafone-Belegschaft arbeitet außerhalb von Großbritannien.

Dem Zeitungsbericht zufolge wird Vodafone über den geplanten Arbeitsplatzabbau wahrscheinlich vor der Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse im nächsten Monat informieren. Von den Stellenstreichungen sei vor allem das mittlere Management betroffen.

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