Auch Wall Street im Minus
Frankfurter Indizes im roten Bereich

Die drei wichtigsten Aktienindizes an der Frankfurter Börse sind am Freitag nach dem überraschend starken Rückgang des Ifo-Geschäftsklima-Index für September in den roten Bereich abgerutscht.

ddp FRANKFURT/MAIN. Belastend wirkten sich zudem die unsichere politische Lage angesichts der anhaltenden US-Militärschläge gegen Afghanistan und die Furcht vor neuen Milzbrand-Fällen aus. Der Deutsche Aktienindex (Dax) büßte bis 17.15 Uhr 1,4 % auf 4 508,29 Punkte und der Nemax-50 mit den Wachstumswerten 2,1 % auf 994,63 Zähler ein. Der MDax mit den Nebenwerten notierte mit einem Minus von 0,7 % bei 4 147,09 Punkten. Auch die Wall Street zeigte sich schwach. Der Dow Jones Industrial gab 0,6 % auf 9 106,69 Zähler und der Nasdaq-Composite-Index ebenfalls 0,6 % auf 1 642,30 Zähler nach.

Der Euro zeigte sich an den Devisenmärkten wieder etwas schwächer. Er notierte gegen 17.15 Uhr bei 0,8972 $. Die EZB hatte den Referenzkurs am Mittag bei 0,9009 $ festgelegt. Gegenüber der D-Mark verteuerte sich die US-Währung damit von 2,1678 auf 2,1710 DM. Der Rohölpreis notierte mit 20,03 $ je Barrel (159 Liter) 1,7 % fester als zum Börsenschluss am Donnerstag.

Im Dax verloren Deutsche Bank nach Gerüchten über eine Gewinnwarnung deutliche 4,9 % auf 58,67 ?. Deutsche Telekom verbilligten sich um 3,2 % auf 17,42 ?. Sodann folgten Infineon mit einer Abgabe von 3,1 % auf 16,01 ?. Tagesgewinner war Adidas-Salomon . Der Konsumtitel profitierte vom Wechsel vieler Anleger in defensive Werte und kletterte 2,7 % auf 64,58 ?. Hypo-Vereinsbank gewannen 2,4 % auf 32,96 ?, obwohl die Münchener Rück die Gerüchte um eine Übernahme der Bank dementiert hatte. MLP zogen um 1,9 % auf 69,27 ? an.

Im Nemax-50 brachen Broadvision nachrichtenlos um 15,3 % auf 1,60 ? ein. Teleplan litten trotz halbwegs guter Neun-Monate-Zahlen unter einer Absenkung der Umsatzprognose für das laufende Jahr und verloren 15,1 % auf 16,20 ?. GPC Biotech gaben trotz der anhaltenden Angst vor Angriffen mit biologischen Waffen, die der Branche in den vergangenen Tagen Impulse verliehen hatte, um 9,6 % auf 12,69 ? nach. Die kräftigste Zunahme verbuchten Carrier-1 mit einem Plus von 15,1 % auf 1,45 ?. Händler vermuteten Zocker hinter dem Kurssprung. Der Handyschalen-Hersteller Balda profitierte von recht guten Nokia-Zahlen und verteuerte sich um 7,0 % auf 7,60 ?. Heyde legten um 5,6 % auf 1,69 ? zu.

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