Auch zwei Stimmen der Oppostion erhalten
Steinbrück neuer Ministerpräsident von NRW

Der Düsseldorfer Landtag hat am Mittwoch den SPD-Politiker Peer Steinbrück zum neuen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen gewählt.

HB/dpa DÜSSELDORF. Der bisherige Finanzminister erhielt bei der geheimen Wahl 120 Stimmen, nötig waren 116 Stimmen. Damit hat Steinbrück mindestens zwei Stimmen aus den Reihen der Opposition erhalten, die rot-grüne Regierungskoalition verfügt nur über 118 Stimmen.

Steinbrück ist damit Nachfolger von Wolfgang Clement (SPD), der als Minister für Wirtschaft und Arbeit in die Bundesregierung gewechselt ist. Steinbrück nannte das überraschende Ergebnis eine "Verpflichtung und Ermunterung zugleich." Anschließend legte er den Amtseid ohne religiöse Formel ab.

Zuvor hatte sich Clement von den Parlamentariern verabschiedet. Er sei dankbar und stolz, mitgeholfen zu haben, das ehemalige Montanland in eine industrielle Dienstleistungsgesellschaft verwandelt zu haben.

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