Auf dem Weg in den SDax
Deutsche Bank reduziert Euroshop-Anteil deutlich

Die Deutsche Bank hat ihre Beteiligung an der Deutsche Euroshop AG deutlich reduziert. Das Finanzinstitut habe seinen Anteil auf 23,2 von 44,78 Prozent reduziert, teilte Euroshop am Mittwoch in Hamburg mit.

Reuters FRANKFURT. Die Aktien seien im Wege von Privatplatzierungen breit gestreut worden. "Wir freuen uns über mehr als 500 neue Aktionäre", sagte Euroshop-Vorstand Claus-Matthias Böge. "Wir sind optimistisch, in den nächsten Monaten in den SDax aufgenommen zu werden, in dem wir dann einer der größeren Werte wären."

Nach dem Anteilsverkauf durch die Deutsche Bank befinden sich den Angaben zufolge jetzt 55,57 Prozent der Euroshop-Aktien im Streubesitz. Die restlichen 21,23 Prozent liegen in der Hand der Familie Otto. Die Marktkapitalisierung betrage bei 516 Millionen Euro.

Ein Sprecher der Deutschen Bank sagte, der Anteil sei an eine größere Zahl langfristig orientierter Anleger verkauft worden. Zum Preis machte er keine Angaben. In Finanzkreisen hieß es, orientiert am aktuellen Börsenpreis habe der Verkaufspreis bei rund 100 Mill. Euro gelegen. Am Mittwoch lag die im General Standard notierte Euroshop-Aktie gut ein Prozent im Plus bei 33,40 Euro.

Die Deutsche Euroshop investiert nach eigenen Angaben in ertragsstarke Shoppingcenter in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Nach Unternehmensangaben besitzt die Firma elf Objekte mit einer Mietfläche von 411 000 qm und 900 Ladeneinheiten. Unter anderem ist Euroshop mit 37,4 Prozent am Main-Taunus-Zentrum in Frankfurt am Main, mit 92,8 Prozent am Rhein-Neckar-Zentrum in Viernheim und mit 89 Prozent an der City-Galerie in Wolfsburg beteiligt.

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