Auf den Spuren alter Erfolge
Mercedes-Verkaufszahlen fallen leicht zurück

Nach einem Zwischenhoch im September hat die Nobelmarke Mercedes im vergangenen Monat etwas weniger Autos verkauft als ein Jahr zuvor. Zwei Monate vor dem Jahresende bleibt der Stuttgarter Autobauer dem Rekord aus dem Vorjahr damit aber auf den Fersen.

Reuters STUTTGART. Im Oktober seien weltweit 97 200 (100 000) Autos der Marke Mercedes-Benz ausgeliefert worden, 2,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, teilte Daimler-Chrysler am Freitag mit. In Deutschland ging der Absatz um mehr als zehn Prozent auf 30 800 Einheiten zurück. Grund dafür sei unter anderem der Streik der US-Hafenarbeiter gewesen, der die Überführung der in den USA produzierten M-Klasse nach Europa blockiert habe, erklärte eine Sprecherin.

In den ersten zehn Monaten lieferte Mercedes 936.700 Pkw an die Kunden aus, gerade 1500 weniger als im Rekordjahr 2001. Der weltweite Marktanteil sei damit auf 2,5 Prozent gestiegen, in Deutschland allein waren es zwölf Prozent. Auf dem rückläufigen inländischen Markt fiel Mercedes mit 318 200 (2001: 327 700) verkauften Pkw um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück.

In den USA stieg der Absatz dagegen weiter um gut zwei Prozent auf 172 600 Fahrzeuge. Die neue E-Klasse habe den Oktober mit 18 900 ausgelieferten Pkw auf dem größten Automarkt der Welt zu einem Rekordmonat gemacht. In Westeuropa legten die Verkaufszahlen um vier Prozent auf 301.300 Autos zu, in Italien und Spanien lagen die Zuwächse bei je 13 Prozent.

Die Daimler-Chrysler-Aktie gab bei einem leicht schwächeren Markt am Freitag um 0,6 Prozent auf 33,60 Euro nach.

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