Auf drei Märkten möglicherweise 25 000 Tiere angesteckt
Zwölf Höfe von Maul- und Klauenseuche betroffen

Durch drei Viehmärkte in Mittel- und Nordengland, auf denen vermutlich erkrankte Tiere gehandelt wurden, gingen nach Schätzungen des Viehhändlerverbandes innerhalb einer Woche rund 25 000 Tiere.

ap LONDON/BRÜSSEL. Auf der Suche nach dem Herd der Maul- und Klauenseuche in Großbritannien haben die Behörden beunruhigende Fakten in Erfahrung gebracht: Durch drei Viehmärkte in Mittel- und Nordengland, auf denen vermutlich erkrankte Tiere gehandelt wurden, gingen nach Schätzungen des Viehhändlerverbandes innerhalb einer Woche rund 25 000 Tiere. Sie könnten die hochansteckende Krankheit weitergetragen haben, bevor das Handelsverbot am Freitag in Kraft trat.

Großbritannien will vorerst an Exportstopp festhalten

Als Konsequenz aus der Seuche will Großbritannien auch das Exportverbot für Tiere, Fleisch und Milchprodukte vorerst aufrechterhalten. "Wir werden unser Problem nicht exportieren", sagte Landwirtschaftsminister Nick Brown am Montagabend in Brüssel. Deshalb werde die Regierung in London an dem Exportstopp so lange festhalten, bis die Krankheit ausgerottet sei.

Bislang sind nach Angaben des Ministers Tiere von zwölf britischen Höfen befallen. Die EU hatte am Mittwoch vergangener Woche ein Exportverbot für Tiere, Fleisch und Milchprodukte aus Großbritannien verhängt. Die Maßnahme sollte zunächst nur bis zum 1. März in Kraft bleiben. Über die Verlängerung will der ständige Veterinärausschuss bei der EU am (morgigen) Dienstag noch einmal beraten.

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