Auf einen Blick
Glossar

Die wichtigsten Begriffe auf einen Blick.

Basiswert: (Bezugswert, Underlying) Aktie, Aktienkorb oder Index, auf deren / dessen Kursentwicklung sich ein Zertifikat bezieht.

Basket: Das Wort Basket (zu Deutsch Korb) bezeichnet ein Underlying, das aus mehreren Aktien, Indizes oder Rohstoffen besteht. Die einzelnen Werte eines Basket sind nicht unbedingt gleichgewichtet.

Bezugsverhältnis: Beschreibt, in welcher Relation ein Zertifikat die Kursentwicklung des Basiswertes abbildet. Bei Zertifikaten auf einzelne Aktien ist das Bezugsverhältnis in der Regel 1:1, Zertifikate auf Indizes weisen oft ein Bezugsverhältnis von 1:10 oder 1:100 auf.

Benchmark: Maßstab dafür, wie eine einzelne Geldanlage relativ zur Entwicklung des Gesamtmarktes abgeschnitten hat. Als Benchmark wird zumeist ein passender Index verwendet; die Performance deutscher Aktienfonds misst man beispielsweise anhand des Dax.



Cap: Bei Discount-Zertikaten beschreibt ein Cap den Wert, den der Anleger bei Fälligkeit maximal für den jeweiligen Basiswert erhält.

Direktinvestment

: (Direktanlage) Bezeichnet die Situation, dass ein Anleger statt eines Zertifikats direkt den Bezugswert erworben hätte.

Emission: Auflegung eines neuen Zertifikats.

EUWAX (European Warrant Exchange): Segment der Stuttgarter Wertpapierbörse, an der derivative Produkte wie in etwa Zertifikate gehandelt werden. Die EUWAX existiert seit 1999.

Index: Fortlaufend berechnetes Kursbarometer, das die Kursentwicklung vieler einzelner Wertpapiere (Aktien, Anleihen) in einer einzigen Ziffer zusammenfasst. Üblicherweise in regelmäßigen Abständen anhand transparenter Kriterien (Börsenumsätze, Marktkapitalisierung) neu zusammengestellt.

ISIN (International Securities Identification Number): Zwölfstellige Buchstaben-Zahlen-Kombination zur weltweit eindeutigen Identifikation eines Wertpapiers.

Kursindex: Index, der nur die Kursentwicklung der enthaltenen Aktien wiedergibt. Gegenteil: Performance-Index.

Outperformance: Überrendite. Beschreibt den Umstand, dass ein Investment im Vergleich mit einem anderen Investment eine bessere Rendite aufweist. So sind Strategie-Zertifikate darauf angelegt, eine Outperformance zum korrespondierenden Index zu erreichen.

Partizipationsgrad: (Partizipationsquote) Gibt Aufschluss darüber, in welchem Umfang ein Zertifikat den Anleger an Kursveränderungen des Basiswertes beteiligt. Bei Index- und Strategie-Zertifikaten ist man unbegrenzt an allen Anstiegen und Verlusten beteiligt (unbegrenzte Partizipation 100 Prozent). Andere Zertifikate bieten dagegen eine geringere oder auf einen bestimmten Betrag begrenzte Partizipation.

Performance: Wertentwicklung oder Rendite einer Aktie, eines Index oder eines Investments.

Performance-Index: Index, der nicht nur die Kursentwicklung erfasst, sondern in den auch die von den enthaltenen Unternehmen ausgeschütteten Dividenden einfließen (durch Reinvestition). Gegenteil: Kursindex.

Risikopuffer: Betrag, um den der Basiswert eines Zertifikats maximal fallen darf, ohne dass der Anleger deshalb Geld verliert.

Rendite: In Prozent ausgedrückte Differenz zwischen dem Endwert einer Geldanlage und dem eingesetzten Kapital.

Settlement (Ausgleich): Cashsettlement bedeutet, dass der Anleger eines Zertifikats am Laufzeitende als Gegenwert den Barwert des Zertifikats erhält. Bei verschiedenen Zertifikatetypen (z.B. Discount-Zertifikaten) ist auch ein Ausgleich über Andienung des Underlyings (in der Regel Aktien) möglich.

Spread: Der Spread bezeichnet beim Wertpapierhandel die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs bzw. im Falle variabel verzinslicher Geschäfte die Differenz zwischen einem risikolosen Referenzzins und dem Kundensatz.

Stock Picking: (aktives Portfoliomanagement): Versuch, durch fundamentale und technische Analyse Aktien herauszufiltern, die sich besser entwickeln als die Benchmark.

Underperformance: Beschreibt den Umstand, dass ein Investment im Vergleich mit einem anderen Investment eine schlechtere Rendite aufweist.

Volatilität: Intensität von Kurs- oder Renditeschwankungen, zumeist gemessen in Prozent (auf Basis der statistischen Kennzahl "Standardabweichung"). Bei einigen Zertifikate-Arten, etwa bei Discount-Zertifikaten, sorgt eine hohe Volatilität für besonders attraktive Investment-Perspektiven.

Dieser Textbeitrag wurde von der Redaktion des ZertifikateJournals erstellt.

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