Auf Rang sieben in Europa
Lust auf Hochprozentiges ließ sich nicht steigern

Die Spirituosenanbieter konnten im vergangenen Jahr die Lust der Deutschen auf Hochprozentiges nicht steigern. "Der Pro-Kopf-Verbrauch stagnierte 2001 bei 5,8 Litern", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen- Industrie und-Importeure (BSI), Wilfried Mocken, am Dienstag in Frankfurt.

dpa FRANKFURT/MAIN . Damit stehen die Hersteller von Schnaps, Likören oder Weinbrand jedoch besser da als die Branche insgesamt. Der Pro-Kopf-Verbrauch von allen alkoholischen Getränken ging im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 % auf 153,3 Liter zurück. Im europäischen Vergleich steht Deutschland damit auf Rang sieben nach Luxemburg, Rumänien, Portugal, Irland, der Tschechischen Republik und Frankreich.

Dies resultierte vor allem daraus, dass die Deutschen immer weniger Bier tranken. Der durchschnittliche Konsum ging von 125,5 auf 123,6 Liter zurück. Wein und Sekt erfreuten sich dagegen wachsender Beliebtheit. Im vergangenen Jahr tranken die Deutschen mit 19,7 Litern im Schnitt 0,7 Liter mehr. Beim Sekt kletterte der Verbrauch von 4,1 auf 4,2 Liter.

Der Export nahm 2001 um fast ein Viertel auf 95 Mill. Flaschen ab. "Nachdem wir uns früher insbesondere in Osteuropa gute Chancen auf Absatzsteigerungen ausgerechnet hatten, schützen diese Länder nun mit Handelsbeschränkungen ihre eigenen Produkte", erklärte BSI- Geschäftsführerin Angelika Wiesgen-Pick den Rückgang. Daher sei die Spirituosen-Branche bereits froh, wenn sie 2002 überhaupt das Vorjahresniveau halten könne, betonte Mocken. Der Umsatz der deutschen Hersteller war im vergangenen Jahr um 7,4 % auf 3,1 Mrd. ? gewachsen.

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