„Auf See kocht es sich schlechter“
Sterne an Bord

Und so versuchen die Reedereien auch bei Reisen ohne Prominenz in der Küche, ihrer Kundschaft Auswege aus dem Menü-Allerlei anzubieten. Getreu der Devise, dass ja auch an Land nicht jeden Tag ein Nobelrestaurant besucht wird, wächst lukullische Vielfalt an Bord: mit Bistros, Sushi- Bars, Seafood- oder Steak-Restaurants, chinesischen Wok-Imbissen und American Delis. Auf einigen Schiffen der Norwegian Cruise Line (NCL) haben Reisende gar bis zu zwölf verschiedene Wahlmöglichkeiten. Mehr als jede Kleinstadt.

Zuweilen wird auch mit dem guten Namen vom Land gelockt: Auf der "A?Rosa blu" verleitet das "Café Leysieffer" zu süßen Schlemmereien, die der Kreuzfahrt-Figur abträglich sind, an Bord der Carnival-Cruiser werden "Joe?s Stone Crabs of South Miami Beach" serviert, und auf der "Costa Mediterranea" und der "Costa Victoria" prangt das Label des bekannten genuesischen Restaurants "Magnifico by Zefferino".

Üblich auf den Schiffen sind Feinschmecker-Restaurants geworden, in denen der Gast gegen Aufzahlung sternewürdige Küche serviert bekommt. Das gilt nicht nur für den kleinen Kreis der etwa 20 großen Luxusliner. In die Richtung schwimmt auch und gerade die gehobene Schiffsmittelklasse.

Und das sehr zur Zufriedenheit der bislang kreuzfahrtabstinenten Gourmet-Führer: In einer eigens eingeführten Kategorie für Kreuzfahrtschiffe hat der Aral Schlemmeratlas das "Rossini" an Bord der "A?Rosa blu" zum Schiffsrestaurant des Jahres 2004" gewählt. Seitdem prangen an Günther Kroacks schwimmender Schlemmerstube vier Hauben. Und auch der Gault Millau hat den Aufsteiger mit einer Haube und 14 von 20 möglichen Punkten bedacht.

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