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Aufatmen in Bremen nach Strompanne

Bremen (dpa) - Als endlich Licht ins Dunkel kam, atmeten die Verantwortlichen des SV Werder Bremen nach der peinlichen Strompanne zur Bundesliga-Eröffnung auf.

Bremen (dpa) - Als endlich Licht ins Dunkel kam, atmeten die Verantwortlichen des SV Werder Bremen nach der peinlichen Strompanne zur Bundesliga-Eröffnung auf.

«Der Energieversorger swb hat den Vorfall ausführlich erklärt, die Schuld lag nicht bei uns. Es war eben höhere Gewalt», sagte Werders Marketingchef Manfred Müller erleichtert. Zusammen mit der Stadionverwaltung und der swb wird der deutsche Meister und Pokalsieger einen Bericht mit allen Einzelheiten erstellen, der auch an die Deutsche Fußball-Liga (DFL) geht. Die mit 65-minütiger Verspätung angepfiffene, erste Partie der 42. Saison der Fußball-Bundesliga gewannen die Bremer gegen den FC Schalke 04 1:0 (0:0).

Ein Nachspiel wegen des ungewollten Vorspiels haben die Bremer wohl nicht zu erwarten. «Es war eine Situation, die man sich nicht wünscht. Gegen höhere Gewalt kann man nichts machen», sagte DFL-Geschäftsführer Wilfried Straub. Zugleich lobte er die friedlich wartenden 42 109 Besucher im Weserstadion: «Sie haben vorbildlich reagiert. Das konnte man nicht erwarten.»

Auslöser für den Stromausfall war eine defekte Verbindungsstelle im Stromnetz gewesen, die einen Kurzschluss ausgelöst hatte. Dass ein Baggerführer die Stromkabel durchtrennte, wie anfangs spekuliert, dementierte swb-Sprecherin Marlene Odenbach: «Den Baggerführer gab es zu dieser Zeit nicht.»

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