Aufbau eines Massenmarktes geplant
Mobilcom AG kündigt niedrige Preise an

Nach UMTS-Auktion wirbt die Mobilcom AG um neue Kunden.

vwd/afp KÖLN. Nach der UMTS-Auktion hat der Vorstandsvorsitzende der Mobilcom AG, Gerhard Schmid, den Handy-Kunden "niedrige Preise und sehr vielfältige Produkte" in Aussicht gestellt. Die Wettbewerber müssten schnell viele Kunden bekommen, damit sich die Lizenzen auch rentieren, sagte Schmid am Sonntag im Deutschlandfunk. Deshalb müssten alle möglichst schnell versuchen, einen Massenmarkt in Deutschland aufzubauen. Er glaube fest daran, "dass die UMTS-Lizenz dazu führen wird, dass die Kunden in einem Schlaraffenland leben werden, wenn es um Multimediadienste gehen wird".

Den Vorwurf, die hohen Ersteigerungskosten würden letztendlich wieder auf die Verbraucher abgewälzt, wies Schmid zurück. Es gehe nicht darum, Kosten umzulegen, sondern Kunden mit attraktiven Produkten zu gewinnen. Als Beginn für das UMTS-Zeitalter nannte Schmid "irgendwann im ersten Halbjahr 2002". "Das wird natürlich noch keine Flächendeckung sein. Aber wir sind überzeugt, dass wir irgendwann im Jahr 2003/2004 mindestens 50 % der deutschen Bevölkerung erreichen können." Mit ersten Gewinnen für das Unternehmen rechnet der Vorstandsvorsitzende für 2005 oder 2006.

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