Auffälligster Fehler ist die Doppelabrechnung
Deutsche Telekom: Abrechnungsfehler bei Call-by-Call

Telekom-Chef Ron Sommer bekommt die Telefonabrechnung nicht in den Griff. Der Exmonopolist rechnet nicht nur einen Teil der Telefonate falsch ab, die seine eigenen Kunden führen.

jb DÜSSELDORF. Dieselben Abrechnungsfehler treten auf, sobald Telekom-Kunden eine Netzvorwahl im so genannten Call-by-Call-Verfahren eingeben, um auf Angebote privater Telefongesellschaften auszuweichen. Das geht aus einer Übersicht hervor, die die Einkaufsgemeinschaft Communitel erstellt hat. Demnach waren - so Communitel-Chef Bernd Stötzel - mindestens 23 Prozent der Call-by-Call-Umsätze falsch, die die 3500 Communitel-Mitgliedern gemacht haben. Auffälligster Fehler: die Doppelabrechnung.

Von einem Analoganschluss wird ein Call-by-Call-Telefonat geführt, das später - mit identischen Zeitangaben - doppelt von der Telekom in Rechnung gestellt wird. Regelmäßig tauchen in den untersuchten Rechnungen auch so genannte Geistertelefonate zu unbekannten Anschlüssen auf und Telefonate, die null Sekunden gedauert haben sollen. Call-by-Call-Anbieter wie Arcor gehen davon aus, dass die zusätzlichen Umsätze nicht auf ihrem Konto landen. Auf den Arcor-Dateien, die Grundlage für die Telekom-Abrechnung sind, würden - so Arcor - keine Gespräche doppelt in Rechnung gestellt.

Quelle: Wirtschaftswoche

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