Auffanggesellschaft soll mit 3 000 bis 4 000 Mitarbeitern starten
Babcock: Offenbar 2 400 Arbeitsplätze bedroht

Nach einem Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ) in Essen (Mittwochsausgabe) sollen vor allem die Großstandorte in Oberhausen und Gummersbach betroffen sein.

HB/ddp OBERHAUSEN/ESSEN. Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold (SPD) sagte: "Ich gehe davon aus, dass 70 Prozent der deutschen Arbeitsplätze gerettet werden können."

Daraus ergibt sich dem Blatt zufolge, dass 30 Prozent der Jobs akut gefährdet sind. Dies entspreche 2 400 Arbeitsplätzen. Babcock hat nach Angaben eines Unternehmenssprechers in Deutschland 8 000 Arbeitsplätze, für die noch Lösungen gefunden werden müssen.

Laut Schwanhold soll die geplante Auffanggesellschaft mit einem Umsatz von 600 bis 700 Mill. Euro und 3 000 bis 4 000 Mitarbeitern an den Start gehen. "Diese Strategie, so schmerzhaft sie ist, eröffnet immerhin eine Perspektive für die Zukunft", sagte der Minister. Im Gespräch ist eine Landesbürgschaft von 25 Mill. Euro. Der Bund seinerseits ist nach WAZ-Informationen bereit, eine Bürgschaft von deutlich mehr als 100 Mill. Euro bereitzustellen.

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