Auffanggesellschaft startet am 1. Oktober
Babcock: 12 000 Stellen sind gesichert

Beim zahlungsunfähigen Maschinenbau-Konzern Babcock Borsig sind gut sechs Wochen nach dem Insolvenzantrag rund 12 000 der weltweit knapp 22 000 Arbeitsplätze gesichert.

rtr/dpa/vwd/HB OBERHAUSEN. Diese Stellen gehörten zu nicht insolventen Töchtern, zum Verkauf stehenden Konzernfirmen sowie zu einer neu zu gründenden Auffanggesellschaft, sagte Schmitz heute in Oberhausen. Für die meisten der profitablen Tochtergesellschaften habe man bereits Kaufinteressenten ausgemacht.

Die Auffanggesellschaft soll unter dem Namen Babcock Borsig Power Systems zum 1. Oktober gegründet werden, ergänzte Babcock-Vorstandschef Horst Piepenburg. Einzelheiten der Finanzierung dieser Gesellschaft wollte er nicht nennen. Kernstück der Auffanggesellschaft werde der Service für Kraftwerke sein.

Nicht weiter betreiben will Babcock den größtenteils bei der finanziell nicht angeschlagenen Schumag angesiedelten Maschinenbau. Auch der Schiffbau werde als Geschäft wegfallen. Piepenburg ließ offen, ob Babcock die bereits an die US-Gesellschaft One Equity Partners verkauften Anteile an der Kieler Werft HDW zurückholen wolle. Auch sei offen, wer den noch verbliebenen 25-Prozent-Anteil an HDW bekomme.

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