Auffanggesellschaft sucht Mitarbeiter
Babcock schreibt 600 Stellen aus

Knapp zwei Monate nach der Insolvenz und zahlreichen Entlassungen sucht der Oberhausener Maschinenbaukonzern Babcock Borsig dringend rund 600 neue Mitarbeiter.

HB/dpa OBERHAUSEN. "Dafür haben wir Anzeigen in der regionalen und überregionalen Presse geschaltet", bestätigte Unternehmenssprecher Thomas Schulz am Dienstag auf Anfrage. Die mehr als 600 im September entlassenen Beschäftigten könnten sich "wie jeder andere" bei der Auffanggesellschaft Babcock Borsig Power Systems (BBPS) bewerben.

"Das Verfahren wirkt sicherlich verwirrend, ist aber aus arbeitsrechtlichen Gründen notwendig", erläuterte Schulz. Hintergrund sei der Umbau verschiedener Gesellschaften, die in die Auffanggesellschaft BBPS integriert worden seien. Gesucht werden "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" Mitarbeiter für Bereiche von der Materialwirtschaft über den Vertrieb bis zum Rechnungswesen. Die BBPS, die sich auf die Energie- und Umwelttechnik konzentriert, war am 1. Oktober gegründet worden.

Nach der Insolvenz von Babcock waren Anfang September zunächst 623 Mitarbeiter entlassen worden. Allerdings konnten knapp 400 von ihnen in einer Transfergesellschaft weiter arbeiten. Bis zum Jahresende sollen jetzt noch knapp 200 weitere Beschäftigte entlassen werden.

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