Aufgrund des Brückentages
Streik auf Sparflamme

Die IG Metall hat ihre Streikaktionen in Südwestdeutschland am Freitag mit geringerer Intensität fortgesetzt.

rtr/dpa BERLIN. Nach Angaben der IG-Metall-Bezirksleitung für Baden-Württemberg beteiligten legten etwa 3 500 Beschäftigte in elf Betrieben ganztägig an Arbeitsniederlegungen.

Die Gewerkschaft begründete die geringe Zahl damit, dass wegen des so genannten Brückentags zwischen Himmelfahrt und dem Wochenende in zahlreichen Firmen ohnehin nicht gearbeitet wird. Am Montag sollen die Streiks auf den Tarifbezirk Berlin-Brandenburg ausgedehnt werden.

In Baden-Württemberg hatte am Montag der erste Streik in der Metall- und Elektorbranche seit sieben Jahren begonnen. Die IG Metall will mit den Arbeitsniederlegungen ein Ergebnis durchsetzen, das über dem Abschluss in der Chemie-Industrie mit einem Gesamtvolumen von 3,6 Prozent liegt. Die Metallarbeitgeber hatten zuletzt 3,3 Prozent angeboten. Die IG Metall, die mit der Ursprungsforderung von 6,5 Prozent in die diesjährige Tarifrunde gestartet war, hatte ihre Forderung auf vier Prozent gesenkt.

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