Aufgrund starker Gewinnrückschläge
3 500 bis 4 000 Kodak-Beschäftigte müssen gehen

Der amerikanische Fotoriese Eastman Kodak Company will im vierten Quartal mit zusätzlichen Kosteneinsparungen beginnen. Das Unternehmen will dabei 3 500 bis 4 000 Mitarbeiter entlassen, teilte Kodak mit Sitz in Rochester (New York) am Mittwoch mit.

dpa ROCHESTER. Kodak hat zur Zeit 78 000 Beschäftigte, erklärte Firmen-Sprecher Gerard Meuchner auf Anfrage. Kodak wollte sich nicht dazu äußern, wo die Stellenstreichungen erfolgen werden. Auch ließ das Unternehmen offen, ob und wieviele Mitarbeiter in Deutschland betroffen sind.

Das Unternehmen baut unter Einrechnung der neuen und bereits erfolgter Stellenstreichungen in diesem Jahr insgesamt 6 500 bis 7 500 Arbeitsplätze ab. Kodak bezifferte die Kostenersparnisse durch die Entlassungen und andere Maßnahmen im Jahr 2002 auf 400 Mill. $ bis 450 Mill. $ (986 Mill. DM/504 Mill. ?).

Die Gesellschaft hat im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten dieses Jahres starke Gewinnrückschläge verbucht. Der wirtschaftliche Abschwung habe sich im dritten Quartal beschleunigt. "Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass die Schwäche auch im kommenden Jahr andauern wird", erklärte Unternehmenschef Daniel A. Carp. Die Gesellschaft verdiente im Juli-Septemberabschnitt nur noch 96 Mill. $ (Vorjahresvergleichszeit: 418 Mill. $). Der Umsatz fiel auf 3,3 (3,6) Mrd. $.

Der Neunmonatsumsatz schrumpfte auf 9,9 (10,4) Mrd. $. Der Gewinn sackte auf 282 Mill. $ ab gegenüber 1,2 Mrd. $ in den ersten neun Monaten 2000.

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