Auflagen der Kartellbehörde belasten den Konzern
Merck Finck & Co hält an "Marketperformer"-Bewertung für RWE fest

dpa-afx MÜNCHEN. Die Münchener Privatbank Merck Finck & Co hat die Versorger-Aktie RWE weiterhin als "Marketperformer" bewertet. Die Auflagen der deutschen Kartellbehörde für die Fusion der RWE und der VEW belasten den entstehenden Konzern, schrieb Analyst Michael Butscher am Mittwoch.

Neben den Verkauf der Anteile an VEAG und Laubag im Stromsektor, schmerzten auch Verkäufe in anderen Geschäftszweigen, urteilte der Experte. Das beabsichtigte Wachstum im Wasser- und Gasgeschäft sei durch die Verkäufe der Beteiligungen in diesem Geschäft gefährdet. Die Anteile an Erdgas Schwaben, Ruhrgas, Gasag, Bayerische Wasserkraftwerke und Gelsenwasser müssen den Auflagen zufolge in den kommenden fünf Jahren abgegeben werden.

Durch den Verlust der Partner im Osten Deutschlands verliere RWE wichtige Vertriebsadern. Das RWE/VEW-Gemeinschaftsunternehmen dürfte sich in den kommenden Jahren wieder in Gas- und Wasserversorger einkaufen, vermutet der Analyst. Die Bank habe die Gewinnerwartung für das laufende Jahr nicht verändert.

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