Auflagen sollen Monopol verhindern
Telia Sonera kann Sparten verkaufen

Der führende skandinavische Telekomkonzern Telia Sonera kann nach Zustimmung der EU-Kommission zwei Geschäftssparten verkaufen. Damit erfülle der nordische Konkurrent der Deutschen Telekom Auflagen der EU-Wettbewerbsaufsicht für die Fusion der schwedischen Telia mit dem finnischen Wettbewerber Sonera, berichtete die Brüsseler Behörde am Montag. Im

HB/dpa BRÜSSEL. Im Juli 2002 hatte die EU-Kommission den Zusammenschluss unter strengen Auflagen erlaubt. Als Käufer akzeptierte sie nun für das finnische Mobilfunk-Geschäft die Suomen 2G/DNA und für das schwedische Kabelfernsehunternehmen Com hem AB den Käufer EQT Partners AB.

Mit den Auflagen will die Kommission verhindern, dass der Konzern zu mächtig wird und die Preise diktieren könnte. Die Verkäufe stellten sicher, dass die Verbraucher in Finnland und Schweden von mehr Wettbewerb im Mobilfunkbereich der 3. Generation sowie im Festnetz- und Internetbereich profitierten, teilte die Kommission zur Begründung mit. Die Telia Sonera AB (Farsta) beschäftigt rund 34 000 Mitarbeiter. Sonera hatte eine Milliarden-teure Lizenz für den Mobilfunkstandard UMTS in Deutschland mitersteigert.

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