Aufruf zum sofortigen Waffenstillstand
Clinton droht mit Vergeltung für Anschlag auf US-Schiff

vwd/afp WASHINGTON. US-Präsident Bill Clinton hat den Anschlag auf das US-Kriegsschiff in Jemen am Donnerstag scharf verurteilt und den Urhebern mit Konsequenzen gedroht. Er nannte die Attacke "abscheulich" und "feige" und kündigte an, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Wer meine, die USA würden sich von ihrer Friedensmission im Nahen Osten abbringen lassen, der irre sich gewaltig, sagte der US-Präsident vor Journalisten im Rosengarten des Weißen Hauses. Clinton verdammte den Lynchmord an drei israelischen Soldaten im Westjordanland, für den es keinerlei Rechtfertigung geben könne. Er rief Israeli und Palästinenser zu einem sofortigen Waffenstillstand auf.

Der US-Präsident mahnte, Fortschritte im Nahen Osten würden nicht durch Gewalt erzielt, sondern durch Verhandlungen. "Die Alternative zum Friedensprozess ist nicht mehr hypothetisch, sondern entfaltet sich heute vor unseren Augen." Der israelisch-palästinensische Konflikt sei eine der größten Tragödien unserer Zeit. "Aber er kann gelöst werden", sagte Clinton optimistisch.

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