Aufrundung bei Kleinbeträgen
Euro sorgt für höheres Taschengeld

Deutschlands Kinder gehören zu den Gewinnern der Euro-Einführung. Die Sechs- bis Zwölfjährigen verfügten derzeit über mehr Taschengeld als noch im Jahr zuvor, berichtete das Münchner Institut für Jugendforschung nach einer Umfrage unter 700 Kindern.

dpa MÜNCHEN. Der Zuwachs sei vor allem auf die Aufrundung bei Kleinbeträgen zurückzuführen. Durchschnittlich 2,60 Euro Taschengeld heimsen die Kleinen nun demnach Woche für Woche ein, Geldgeschenke schraubten die jährliche Gesamteinnahme pro Kind auf rund 300 Euro.

Rund ein Viertel der Sechs- bis Neunjährigen darf über sein Geld frei verfügen. Bei den Zehn- bis Zwölfjährigen steigt dieser Anteil auf knapp 40 %. Umgesetzt wird das Geld meist für Süßigkeiten, Eis, CDs, Comics oder DVDs.

Mehr als 90 % der Sechs- bis Zwölfjährigen verfügen über ein Sparguthaben. Etwa die Hälfte der Kinder spart für ein konkretes Ziel wie Computer, Spielkonsolen oder Handys.

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