Aufschwung in zweiter Jahreshälfte möglich
Starker und stabiler Euro gewünscht

Der französische Notenbankchef Jean-Claude Trichet hat am Dienstag in Paris bekräftigt, ein starker und stabiler Euro sei im Interesse Europas.

Reuters PARIS. Die Europäische Zentralbank (EZB) sehe einen möglichen Wirtschaftsaufschwung in der zweiten Jahreshälfte, sagte Trichet im Fernsehsender LCI. Er verwies dabei auf den fallenden Ölpreis und die geringere geopolitische Unsicherheit. "Wir alle im EZB-Rat denken, dass es tatsächlich die Möglichkeit eines Aufschwungs in der zweiten Hälfte (des Jahres) gibt", sagte Trichet, der als Notenbankchef dem EZB-Rat angehört.

Trichet sagte weiter, niemand wolle die Kriterien des Stabilitätspakts der EU ändern. Zum Kurs des Euro gegenüber dem Dollar oder zu Bemerkungen von US-Finanzminiser John Snow äußerte sich Trichet nicht. Nach Snows Bemerkungen am Wochenende hatte sich zunehmend die Einschätzung verbreitet, die USA würden derzeit einen schwächeren Dollar begrüßen. Am Dienstag bekräftigte das US-Präsidialamt dagegen die Politik eines starken Dollar. Die Finanzminister der Euro-Zone hatten in der vergangenen Woche erklärt, ein starker und stabiler Euro sei im Interesse der regionalen und der Weltwirtschaft. Die EZB hatte die Minister in ihrer Haltung unterstützt.

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