"Aufschwung wird sich fortsetzen"
Bundesregierung setzt auf Konjunkturwirkung der Steuerreform

dpa BERLIN. Die Bundesregierung hofft, dass die in diesem Jahr in Kraft getretene Steuerreform der Konjunktur ausreichende Impulse gibt. "In diesem Jahr wird sich der Aufschwung in Deutschland fortsetzen, wenn auch mit einer verringerten konjunkturellen Dynamik", stellte das Finanzministerium in seinem am Dienstag veröffentlichten neuen Konjunkturbericht fest. "Trotz der bestehenden Risiken in Bezug auf den weiteren Verlauf der Weltkonjunktur und dabei insbesondere in den USA, wird für Europa mit einer vergleichsweise robusten Wirtschaftsentwicklung gerechnet."



In Deutschland werde die Steuerreform dem privaten Konsum kräftige Impulse verleihen. "Dies wird auch die Investitionstätigkeit der Unternehmen in diesem Sektor anregen", heißt es im Monatsbericht. Unter diesen Voraussetzungen bleibt das Ministerium bei einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von zweidreiviertel Prozent nach plus 3,1 % im Jahr 2000. Dies bedeutet eine Spanne von rund 2,6 % bis etwa 2,8 %, wobei das Finanzressort nach letzten Erklärungen derzeit eher das untere Ende dieser Bandbreite erwartet.



Der Preisauftrieb wird laut Bericht durch eine "maßvolle Lohnentwicklung" im Inland gedämpft. Am Arbeitsmarkt wird mit einer weiteren Belebung und einem Wiederanstieg der Beschäftigung gerechnet. Die Zahl der Arbeitslosen werde im Schnitt auf 3,6 Millionen zurückgehen.

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