Aufsichtsbehörde gibt grünes Licht
AGF will Credit-Lyonnais-Anteil nicht wesentlich ändern

Die französische Allianz-Tochter AGF darf ihren Anteil an der Großbank Credit Lyonnais (CL) erhöhen. Deutliche Veränderungen der Beteiligung von derzeit 9,9 Prozent seien aber nicht geplant.

Reuters PARIS/MÜNCHEN. Die Aktien des CL, die seit längerem im Mittelpunkt von Übernahmespekulationen steht, legten am Donnerstag bis zum Mittag dennoch um sieben Prozent auf 37,05 Euro zu.

AGF teilte mit, die französische Aufsichtsbehörde CECEI habe ihr erlaubt, ihren Anteil am CL auf über zehn Prozent auszubauen. "Diese Entscheidung erlaubt es der AGF-Gruppe, ihren Anteil am Credit Lyonnais mit der nötigen Flexibilität zu verwalten", erklärte die Versicherung. Ein Analyst sagte, die Allianz-Tochter habe offenbar vermeiden wollen, dass sie mit kleineren Käufen die Meldegrenze von zehn Prozent überschreiten könnte.

Die französische Zeitung "Les Echos" berichtete unter Berufung auf Kreise, AGF und ihre Muttergesellschaft Allianz wollten die Genehmigung nicht nutzen, um Hauptgesellschafter des Credit Lyonnais zu werden. Marktgerüchten zufolge könnte sich die französische Bank Credit Agricole (CA) um die Übernahme des CL bemühen. Ein Schritt dazu wäre die Übernahme des Staatsanteils von 9,5 Prozent, mit der CA über knapp ein Fünftel am CL verfügen würde.

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