Aufsichtsrats-Mitglied war gegen Verpflichtung
Wölfe streiten um Effenberg-Transfer

Beim VfL Wolfsburg gibt es den ersten Ärger wegen der Verpflichtung von Stefan Effenberg. Wolfgang Heitmann, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, fühlt sich bei dem überraschenden Transfer übergangen.

dpa WOLFSBURG. "Ich wurde nicht informiert, weder im Vorfeld noch im Nachhinein", wird Heitmann in der "Sportbild" zitiert.

Er wäre gegen die Verpflichtung des umstrittenen Spielers gewesen: "Ich weiß nicht, ob wir uns das antun mussten. Natürlich brauchen wir eine Reizfigur. Aber da gibt es sicherlich andere Namen." Er halte die Verpflichtung nicht für unproblematisch, weil der Spieler zuletzt nicht durch sportliche Leistungen aufgefallen sei, "sondern durch verbale Attacken".

Der Aufsichtsrats-Vorsitzende Lothar Sander teilte am Mittwoch mit, dass die Mehrheit der Gremiumsmitglieder telefonisch dem Transfer zugestimmt hätten. Zwei Mitglieder, darunter Heitmann, seien aber nicht zu erreichen gewesen. "Wie Wolfgang Heitmann mir heute erklärte, hätte er - wäre er erreicht worden - ebenfalls zugestimmt", versichert Sander. Heitmann war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Heitmann gehört seit mehr als zehn Jahren zur Führungsspitze des VfL. Zuletzt gab es immer häufiger Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und Manager Peter Pander. Teile des Aufsichtsrates hatten sich vergangene Saison für einen Trainerwechsel ausgesprochen, Pander hielt aber an Wolfgang Wolf fest.

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